Regina Dahlen

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  Ensemble La nota rossa
Pressestimmen

„Lust an der Schöpfung- Hoheliedvertonungen“

[...] „Die Solistin Regina Dahlen zeigte sich als perfekte Monteverdi-Stimme: Mit glasklarem, leicht in die Höhe steigendem und vibratolosem Sopran ließ sie „O quam pulchra es“ oder das Klagelied der Nymphe (mit Männerchor) sowie das „Quel sguardo sdegnosetto“ aus den „Scherzi musicali“ hören und gestaltete sie ausdrucksstark und mit frühbarocken Trillern. Verzierungsreich und koloraturgewandt bot sie auch die Motette „Nigra sum“ von Tarquinio Merula sowie die Szene „L'eraclito amoroso“ der berühmten Barockkomponistin Barbara Strozzi, deren Passacaglia ein Höhepunkt des Konzerts war.“

(Heidelberger Zeitung, Juni 2015)
 

„Lebenskunst - gesungen“
Ars Vivendi im Theaterhaus Gessnerallee
[...] „Wie bereits im Vorgängerprojekt, «Ars moriendi», spannt die Gruppe um die Regisseurin Anna-Sophie Mahler mit der Schola Cantorum Basiliensis, der Hochschule für Alte Musik, zusammen (musikalische Leitung: Anthony Rooley). Teils begleitet von einem Cembalisten oder Lautenisten, teils a cappella intonieren je drei Sängerinnen und Sänger Madrigale des italienischen Frühbarocks. So erklingt ganz zu Beginn, wenn es noch fast dunkel ist, Claudio Monteverdis «Lasciatemi morire». Zunächst sind es nur einzelne Stimmen – bald von hier, bald von da –, die nach und nach als Ensemble zusammenfinden. Der Gesang dieser jungen, schlanken Stimmen ist gerade in seiner Schlichtheit unglaublich berührend. [...]
Die jungen Sängerinnen und Sänger, die mit ihrer hellen Kleidung und dem dezenten Auftreten an gute Geister erinnern, unterbrechen das fieberhafte Treiben immer wieder – und vermitteln eine Ahnung von der wahren Lebenskunst (eben «ars vivendi»). Der Effekt ist physisch greifbar: Bei Gesängen wie etwa dem meditativen «Gentil Madonna» spürt man als Zuschauerin, wie der eigene Atem plötzlich von selbst bis ganz in den Bauch hinuntergeht.“

„Klanggebilde voller Intensität“
HILDEGARD-HERBST - Regina Dahlen und Ensemble bieten geheimnisvolle Vokalmusik
[...] „Klanggebilde stehen in der Luft, und vier Sänger vor dem Altar der Rochuskapelle, sonst nichts. Daraus musste sich das ganze Mysterium, die archaische Wucht dieser oft kargen Musik, die verzaubernde Anmut eines besonderen Abends erschließen. Vor allem in den Momenten, in denen die vier Stimmen zu einem viel größer erscheinenden Ganzen miteinander verschmolzen und das Tongefüge sich gar nicht mehr eindeutig verorten ließ, dort berührte den Hörer mitunter etwas unvermutet Geheimnisvolles von seltener Intensität. Dennoch war es auch einem sehr logischen und auf unaufdringliche Art und Weise sogar historisch didaktischen Programmaufbau zu verdanken, dass das Publikum behutsam ins Innere dieser zauberumwehten Musikwelt eingeführt wurde. [...]
Der Bogen spannte sich von einem Sologesang der Hildegard von Bingen über anonyme mittelalterliche Gesänge in immer wieder abwechselnden Zweier- und Dreierkombinationen aus Sopran, Alt, Tenor und Bass – Stationen früher Renaissancemusik – bis hin zu fülligeren Stücken der späteren Renaissance, in denen sich das internationale Ensemble um die aus der Region stammende Sopranistin Regina Dahlen im Quartett zusammenfand. Besonders mitverantwortlich für die Aura des Außergewöhnlichen war die männliche Altstimme des Brasilianers Breno Quinderé, die in höheren Lagen wie aus anderen Welten herüberzuklingen schien und die sich mit Dahlens musikalischer Lerchenflugakrobatik ergänzte. Tiago Mota erreichte mit seiner voluminösen Bassstimme in erlösenden Kadenzen ungeahnt tiefe Grundtöne, während die geschmeidige Tenorstimme von Ivo Haun die anderen Klangzutaten zusammenrührte. [...]“

„Ästhetik als Zaubermittel“
MEISTERKONZERT - Trio „La nota rossa“ taucht in die Zeit des Barock ab / Musikalischer Seiltanz mit Anmut und Kompetenz
[...] „Music,“ so heißt es dann auch in der vielleicht herausragendsten Arie des Abends von Henry Purcell (1659-1695), „Music for a while shall all your cares beguile.“ – „Musik wird für eine Weile all deine Sorgen betäuben.“ Ästhetik als Zaubermittel in einer Welt aus Gold, Schnörkel, Seuche und Chaos – und dadurch das perfekte Abbild des Zeitgeists.
Diese Balance aus Eleganz und leidvoller Emotion in einem eindrücklichen Konzept hörbar zu machen war das Verdienst dieses Programms mit dem Trio „La nota rossa“, bestehend aus der Sängerin Regina Dahlen, Michael Lang an der Gambe und Sebastian Bausch am Cembalo. Zwei Komponistenbrüderpaare wurden in den beiden Konzerthälften effektvoll gegenübergestellt. [...]
Den drei Musikern gelingt der Seiltanz [die Überbrückung der barocken Texte von kulturellen Schranken bis in die heutige Zeit] mit Anmut und Kompetenz. Sicher strömt das filigrane Silber des Cembaloklangs durch den Abend. Wohlig dumpf verankert die Gambe die Akkordbewegungen im Fundament der Tonalität. Einer Lerche gleich erhebt sich die Stimme, zwitschernd, seufzend, strahlend und klagend, stark und verletzlich zugleich. [...]“

„[...] In Heubachs ehemaliger Synagoge präsentierte das Ensemble [La nota rossa], dass aus der Sopranistin Regina Dahlen, Sebastian Bausch am Cembalo und Michael Lang-Alsvik (Viola da Gamba) besteht, Werke der Brüder Purcell. „Im Schatten von Henry” war das Programm überschrieben, in dem die drei Spezialisten für Alte Musik Schätze aus dem Schaffen der Brüder Henry und Daniel zu einer musikalischen Perlenkette verknüpften. [...] Dahlens Stimme beeindruckte mit Ausdruckskraft, enormer dynamischer Bandbreite und Intensität. Dabei ließ die Solistin die englischen Texte, die von Liebe und Leid, Verzweiflung, aber auch von der Kraft der Musik berichteten (hilfreich: das zweisprachige Programmheft), nicht nur durch ihre außergewöhnliche Stimme, sondern auch durch ihre darstellerischen Fähigkeiten lebendig werden. Die Werke der beiden Brüder erwiesen sich dabei ohne Unterschied als reizvoll. Dahlens Gesang harmonierte wunderbar mit dem Cembalo und der Gambe. Michael Lang-Alsvik zeigte mit Innigkeit und Virtuosität, welche vielfältigen Klangmöglichkeiten das Instrument bietet. Cembalist Sebastian Bausch bereicherte das Programm mit ebenso einfühlsam wie virtuos dargebotenen Werken Henry Purcells. Das Publikum bedankte sich mit herzlichem, langanhaltendem Beifall für die Musik, die in dem einstigen Gottesdienstraum eine besondere Atmosphäre entstehen ließ. [...]”

Hartmut Zimmermann, Fuldaer Zeitung, 29.09.2011
 

„[...] Die junge Sopranistin Regina Dahlen [...] zog die über 100 Arienfreunde mit ihrem Gesang in perfektem Italienisch in den Bann. [...] Regina Dahlen, die ihre gesungenen Texte für das Publikum auch selbst übersetzt hatte, fand bei Barbara Strozzis „Udite Armati”* die passenden deutschen Worte: „Ich habe nur noch Lust zum Weinen, ich ernähre mich nur noch von Tränen, der Schmerz ist meine Freude, und mein Genuss sind die Klagen.” Dabei meisterte sie die sehr virtuosen Kadenzen, die mit schnellen Notenwerten [...] einen recht beweglichen Kehlkopf verlangen [...]. Jedenfalls kam ihr Vortrag so gut an, dass die Zuhörer ausdauernd klatschten und „Bravo!” riefen [...]”
 *Anmerkung: richtig „Udite Amanti”

„[...] Die Sopranistin Regina Dahlen meisterte ihre Arien im Anthem und bei Rezitativ und Arie der Cleopatra aus der Oper „Julius Cäsar” mit Bravour. [...]”

„[...] Bach knüpfte mit seiner Kantate BWV 51 „Jauchzet Gott in allen Landen” an den Stil der Abendmusiken Buxtehudes an, wobei die Bach'sche Musik einen Sopran von außerordentlichem Format verlangte. Diesen Anspruch erfüllte Regina Dahlen voll. [...] Sei es in virtuoser Zwiesprache mit der Trompete, in mitreißenden Koloraturen oder in betrachtenden Textpassagen, die junge Künstlerin stellte unaufdringlich und doch einnehmend die ganze Bandbreite ihres stimmlichen Repertoires dar. [...]”

Nahezeitung, 15.10.2007
 

„[...] Die charmante Sopranistin Regina Dahlen präsentierte in glasklarer Artikulation Händels „In den angenehmen Büschen” für Blockflöte, Violine, Sopran und Basso Continuo aus den „Neun deutschen Arien”. [...]”
 

Öffentlicher Anzeiger Bad Kreuznach, 21.08.2007
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